Am Samstag, dem 04.03.2017 startet eine Gruppe von 19 Teilnehmern zum Skifahren ins Zillertal.

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Weil sich ein Reisebus erst ab 30 Teilnehmern rechnet fahren wir immer mit privaten PKW’s.
In diesem Jahr haben wir im Hotel Grillhof in Ried gewohnt. (http://www.zillertaler-grillhof.at/) Ich hatte für die Gruppe 8 DZ und 3 EZ gebucht. Am Anreisetag gibt es gewöhnlich einen Begrüßungsschnaps in unserem Zimmer. In diesem Jahr hatten zwei Teilnehmer gerade erst ihren runden Geburtstag gefeiert und deshalb sollte die Begrüßung in deren Zimmer stattfinden. Allerdings hat der starke Reiseverkehr unsere Pläne durcheinander gebracht. Die letzten Teilnehmer kamen erst nach 19:00 Uhr im Hotel an. Wir hatten schon mit dem Abendessen begonnen, deshalb haben wir unseren Begrüßungsschnaps erst am nächsten Tag getrunken.
Da sowohl die Autobahnen also auch die Strecke in das Tal sehr stark befahren sind, ist es ratsam früh loszufahren. Mein Mann und ich sind bereits kurz vor halb sieben in der Früh gestartet. Unsere Reiseroute führte uns über Stuttgart, München Pasing vorbei an dem Achensee und dem Tegernsee nach Ried im Zillertal. Wir haben unsere Route so gewählt, dass wir keine Vignette für österreichische Autobahnen benötigt haben. Für die knapp 600 km lange Strecke haben wir 6 Stunden gebraucht und waren somit bereits um 12:00 Uhr im gebuchten Hotel angekommen.
Die Zimmer konnten regulär erst ab 14:00 Uhr bezogen werden, allerdings konnten wir schon ab 13:00 Uhr unser Zimmer beziehen. Die Zeit bis dahin nutzten wir um die Skipässe für die Gruppe zu kaufen und gemütlich noch eine Kaffee zu trinken.
Nach dem Ausladen des Gepäcks sind wir in das Sportgeschäft Pirscher in Ried gefahren um unsere bereits online reservierten Ski abzuholen. Die Beratung war sehr gut und wir waren zügig wieder zurück im Hotel. TIPP: bei der online Reservierung spart man 10% des Verleihpreises.
Der Skibus hält direkt gegenüber dem Hotel und fährt jede halbe Stunde am Vormittag von 08:19 Uhr bis 11:36 Uhr zur Talstation Hochzillertal in Kaltenbach, Fahrzeit ca. 5 Minuten. Die Rückfahrt am Nachmittag ist leider erst ab 14:00 Uhr ab der Talstation Hochzillertal möglich.

 

Das Skigebiet Kaltenbach – Hochfügen

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Wir hatten den großen Skipass gekauft und mussten feststellen, dass die Skibusanbindung in die anderen Gebiete nicht gut organisiert ist. Wenn man z.B. nach Zell möchte hat man eine halbe Stunde Wartezeit bis zum Anschlussbus.
Um den großen Skipass ohne eigenes Auto nutzen zu können, besteht bei den Skibusverbindungen zu den einzelnen Gebieten noch Optimierungsbedarf, wie wir meinen
Das Wetter kann man leider nicht beeinflussen und wir mussten das Beste daraus machen. An zwei Tagen hat es im Tal geregnet und auf dem Berg geschneit. An diesen Tagen war nur eine kleine Gruppe zum Ski fahren aufgebrochen. Einige von uns sind nach Mayerhofen gefahren um einen Bummel durch die Geschäfte zu machen. An Tagen mit „schlechtem Wetter“ wurde die Sauna im Hotel auch schon ab 14.00 Uhr angeheizt. Ansonsten konnten wir die Sauna erst ab 16:00 Uhr nutzen. Das hauseigene Schwimmbad war ganztags ab 10:00 Uhr bis 20:00 Uhr geöffnet.
Am Freitag, unserem letzten Skitag haben wir traditionell zur Mittagszeit ein Picknick mit allen Teilnehmern gemacht. Da unsere Gruppe nicht nur aus Skifahrern besteht, haben wir uns einen Platz im Tal gesucht wo alle, auch ohne Skipass, hinkommen konnten. In Hochfügen an der Talstation der Gondel gibt es einen Selbstversorgerraum, diesen konnten wir kostenfrei nutzen. TIPP: Der Raum ist verschlossen, den Schlüssel erhält man oben im Lokal. Bitte Müllbeutel mitbringen es gibt keinen Mülleimer. Für dieses Picknick haben wir im Vorfeld abgestimmt, wer Wurst, Käse, Brot, Getränke etc. mitbringt, sodass wir immer ein recht großes Buffet aufbauen können.
Am Ende des letzten Skitages treffen wir uns alle immer zu einem Apres Ski. Wir hatten uns im Cafe Wedelhütte, an der Talstation der Hochzillertal in Kaltenbach verabredet um bei Musik noch etwas zu feiern. Dieser Apres Ski findet bei uns traditionell am letzten Tag statt.

Unser Hotel

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Wir hatten im Hotel Grillhof (http://www.zillertaler-grillhof.at/) Halbpension gebucht. Die Frühstückszeit war von 07:30 Uhr bis 10:00 Uhr und das Abendessen von 18:30 Uhr bis 21:00 Uhr. Für das Abendessen konnten wir am Morgen unter 3 Gerichten wählen, wovon eines der Gerichte vegan war. Wir konnten uns an einem reichhaltigen Salatbuffet mit einer großen Auswahl an Ölen und Essigen bedienen. Als erster Gang wurde eine Suppe gereicht, dann kam der am Morgen ausgewählte Hauptgang und den Abschluss bildete das Dessert. Der Hauptgang war immer sehr lecker und gut gewürzt was man von der Suppe leider nicht sagen kann, diese war meist sehr dünn und schlecht gewürzt. Das Dessert war gut aber einfach, ich habe die tollen österreichischen Desserts wie Apfelstrudel oder Marillenknödel vermisst.
Das Hotel hat jeden Nachmittag in der Zeit von 14:30 Uhr bis 16:30 Uhr eine Nachmittagsjause für Hotelgäste vorbereitet. Den Hotelgästen wurden verschiedene Speisen angeboten z.B. Suppe, Schinkennudeln oder Schnitzelbrötchen und hausgemachter Kuchen. Diese Jause kommt gut an und hat uns gut geschmeckt. Wir haben diese auch bis auf den letzten Skitag genutzt.
Der Wellnessbereich war sehr schön und groß. Es gab eine Aufgusssauna und ein Dampfbad welches allerdings nicht gleichmäßig bedampft und beheizt wurde. Die Sauna war groß und hatte Platz für ca. 10-12 Personen. Zum Abkühlen gab es eine Frischluftraum mit einer Öffnung in der Decke, also nicht wirklich ein Frischluftraum, denn die Öffnung war in ca. 4 -5m Höhe. Eine Erlebnisdusche, und andere Duschen sowie einen Kneippguss-Schlauch. Zum Ausruhen standen 6 Liegen im Ruheraum bereit und eine große beheizte Sitzbank um einen Tisch. Man konnte sich am Quellwasser bedienen und außerdem konnten wir aus verschiedenen Teesorten wählen und uns aus einem Obstkorb bedienen.
Im Physiobereich stand eine Infrarotkabine kostenfrei zur Verfügung und das Solarium konnte gegen eine Gebühr genutzt werden. Auf Anfrage wurden auch Massagen angeboten (diese mussten aber bezahlt werden).
Auf meinen Wunsch hin bekamen wir alle Zimmer im Haupthaus damit die „Saunagänger“ direkt im Bademantel zur Sauna gehen konnten. Das Hotel verfügt auch über ein Gästehaus schräg gegenüber der Straße. Unsere gebuchten Doppelzimmer waren unterschiedlich groß. Die Möblierung war älteren Datums, aber nicht abgewohnt. Die „Zimmermädchen“ gaben sich sehr viel Mühe uns den Aufenthalt so angenehm wie möglich zu machen. Jeden Tag fanden wir ein anderes Handtuchkunstwerk auf dem Bett. Der Chef teilte uns mit, dass in diesem Jahr die Zimmer im zweiten OG alle renoviert werden. Es wäre schön, wenn man in diesem Zusammenhang die Bäder etwas größer gestalten könnte.
Im Skikeller gab es eine Skischuhheizung, ansonsten könnte der Raum etwas größer sein und ein paar Sitzmöglichkeiten mehr wären auch schön.
Das Ende dieser Skifreizeit ist gleichzeitig Planungsstart für die nächste Freizeit im kommenden Jahr. Den Termin und das neue Ziel werden von der Gruppe gemeinsam festgelegt, damit die Planung frühzeitig von mir begonnen werden kann.
Alles in allem war diese eine Woche sehr erholsam und wir hatten, wie immer, viel Spaß. Alle konnten unverletzt den nach Hause Weg antreten und wir freuen uns schon auf die nächste Skiwoche.

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